Welche Rohstoffe stecken in Ihrem Brot? Wo kommen die her? Und warum ändert sich der Geschmack im Laufe der Zeit?

Dieses ist der erste Teil unserer Artikelserie zu natürlichem Brot und es geht um das, womit alles beginnt: Die Zutaten.

Im ersten Schritt stellen wir einen Grundteig her. Dieser besteht nur aus Sauerteig (Roggenmehl und Wasser), der schon am Vortag angesetzt wurde, zusätzlichem Mehl (80% Roggen und 20% Weizen), Wasser und Salz.

Im zweiten Schritt kommen dann, je nach Brotsorte, weitere Mehle, Körner, Saaten und Gewürze hinzu.

Woher kommt eigentlich unser Mehl?

Wir beziehen den Großteil unseres Mehls von der Dresdener Mühle. Das dort eingesetzte Getreide wird regional angebaut. Im Programm "Ährenwort" arbeiten Landwirte, Mühlen und Bäcker zusammen, um Ihnen höchste Qualität in einem regionalen Produkt zu garantieren.

Auch weitere Zutaten wie Körner, Samen, Gemüse, Pflaumen etc. stammen überwiegend aus heimischem Anbau.

Anders als zu Omas Zeiten

Der Trend geht deutlich weg vom Weizen, was auch in den Medien zu verfolgen ist. Auch Sorten mit Körnern und Saaten werden häufiger nachgefragt. Unsere Kunden mögen vor allem unser Mischbrot aus 80% Roggen und 20% Weizen. 

Früher war das anders.

Zum einen liegt das an der Vorliebe der Kunden - das Mischbrot hat heute einen höheren Roggenanteil.

Zum anderen hat sich aber auch das Mehl verändert. Es werden andere Getreidesorten verwendet und auch die Verarbeitungstechnik ist moderner. Heutige Mühlen arbeiten mit erheblich größeren Mengen und anderen Mahlverfahren. Das führt zu gleichbleibend reiner und feiner Qualität ohne Schalen oder Fremdstoffe.

Dies bedeutet jedoch kein unnatürliches Produkt. Es ist ein natürlicher Wandel, der hauptsächlich auf die Gegebenheiten unserer heutigen Natur und Gesellschaft zurückzuführen ist.

Dieser wird sich auch in Zukunft fortsetzen. Und so können auch Ihre Enkel später einmal von Omas Brot schwärmen.

Titelbild: Manfred Richter / pixabay.com

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